Freitag, 3. August 2012

numb

es regnet in Strömen. am Allerallerliebsten würde ich jetzt in meinem Bett liegen und aus meinem offenen Fenster schauen, dem Regen direkt ins Gesicht. beziehungsweise in die Dunkelheit. ich würde daliegen und die frische Regenluft einatmen und das tun, was ich am Besten kann: nachdenken.

ich sehe zu viele Filme, denke ich. vielleicht. vielleicht lese ich auch zu viele Bücher, das kann schon sein.
auf jeden Fall merke ich mir zu viele Zitate und überdenke sie zu lange.
vielleicht versuche ich irgendwie, der Realität zu entkommen und das alles vor meinen Augen verschwimmen zu lassen, wie den Hintergrund einer Kameraaufnahme im Porträtmodus...
das Vordergründige, Scharfe, das wäre dann wohl die Geschichte, die sich im Buch oder Film abspielt. welche ich natürlich noch überdenke und auf mein eigenes Leben und das drumherum beziehe, so versuchsweise.
oder die Geschichte, die aus meiner Sicht entsteht und aus anderen Sichten heraus völlig verschoben scheint. aber hieße das dann automatisch, dass sie vorschoben ist?

all I want to do is be more like me and be less like you

verdammt. an ihn zu denken tut ziemlich weh, aber wenn ich die ganze Zeit die alten Alben von Linkin Park höre (auf denen sie noch gut waren) und mir Filme mit problematischen nicht mehr ganz - Jugendlichen, zumeist Männern, ansehe - dann kann ich eigentlich mit nichts Anderem rechnen. und wenn ich bedenke, dass wir in ein paar Stunden ein Treffen, das klingt bescheuert - ein Date haben und ich nicht sicher weiß, ob er auftaucht, aber irgendwie schon darauf hoffe und 90% in mir JA ER WIRD DA SEIN schreien, ist es völlig natürlich, dass sich drei Viertel meiner Gedanken einzig und allein um ihn drehen. und dass ich wohl da durch muss ist ja sowieso klar. das ist wohl so mit Menschen, die man liebt. und naja ich meine, er ist ja ein Teil von mir.



Chester Bennington war der erste Mann mit Tunneln und Tattoos, den ich toll fand. und Mike Shinoda nach Eminem der zweite rappende Mann. ich war zehn, glaube ich. die Begeisterung hält bis heute an.

I'm tired of being what you want me to be
ich glaube, viele Menschen fühlen sich gedrängt, meist von Eltern oder elternähnlichen Personen - oder auch von sich selbst. Drang ist doch nie gut. wie war das? "you can't make a person love you, you can only stalk him or her and hope for the best" naja und mit allem Anderen verhält sich das eigentlich garnicht anders. eigentlich will ich mir "eigentlich" abgewöhnen. Gott, so viel Drang hier. ich würde bestimmte Personen auch sehr sehr gerne zu etwas drängen, aber ich weiß ja, dass es rein gar nichts bringt... leider, möchte ich fast sagen.



Can't you see that you're smothering me?
Holding too tightly, afraid to lose control 

 (T)


ich vermisse deine Augen, deine immer glücklichen Augen und deine Umarmungen. oh ja, das tue ich. denn das sind so Dinge, die das Leben lebenswert machen und sone Scheiße. baby you light up my world like nobody else und so, du weißt schon. nein, warte, das passt nicht. eher so:


in the brightest hour of my darkest day
I realized, what is wrong with me
can't get over you, can't get through to you
it's been a helter - skelter romance from the start
take these memories, that are hunting me
of a paperman cut in the shreds 
by his own pairs of scissors
he'll never forgive her, he'll never forgive her
because days come and go - but my feelings for you are forever
because days come and go - but my feelings for you are forever.

weil du mich verstehst und naja, weil das so ist. weil du derjenige bist, der Einzige bist, der mich immer wieder hoch bringt, der meine Laune innerhalb relativ kurzer Zeit schlagartig ändern kann, weil du auf mich aufpasst. weil du das willst, nicht nur, weil du es kannst. weil ich ohne dich nicht komplett bin! das wusste ich zwar, aber in der letzten Zeit - ohne dich - habe ich das erst so richtig gespürt. ich schwöre, wenn ich dich wiedersehe, verdammt, ich springe dich an.

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