Mittwoch, 15. August 2012

.44 caliber love letter

wenn wir etwas nicht kennen und es hinterfragen, bekommen wir - meistens - eine Definition vorgesetzt. wir kennen es dann nicht wirklich; wir wissen maximal, worum es geht. wir können die Definition - meistens - auf Abfrage ausspucken, wenn wir zugehört haben, aber das war es dann auch schon. 
wir kennen etwas wirklich, wenn wir das Wort denken, sagen oder hören und es sofort mit Gefühlen und Erinnerungen verbinden, und das ist etwas komplett anderes. 

"Smile for the camera sweetheart. I really wanna immortalize the moment."
Just remember the first step in forgetting
Is destroying all the evidence.
With friends like you,
Who needs subtext?
Sub. Text. Sub. Text.

ein Blick in den Spiegel zeigt mir, dass meine Augen und die Art, wie oft ich meine Haare anschaue, ob sie halbwegs okay aussehen, meine Unsicherheit verraten. nie wollte ich mich unsicher fühlen und jetzt tue ich genau das, was soll das eigentlich? warum tu ich Dinge, von denen ich nichts halte?

und eigentlich weiß ich doch genau, warum.  
denn wie kann man sich sicher fühlen, wenn man sich selbst nicht akzeptieren kann?
 wie kann man sich sicher fühlen, wenn man angelogen wird mit einem Lächeln im Gesicht? 
wie soll man anderen vertrauen, wenn man sich selbst nicht vollkommen, und ich meine zu hundert Prozent, traut? 
wie soll man die Ungewissheit wegschieben, die Ängste zerstören, wenn man einfach nicht weiß, wie?

Christened by your bullet.
I'm losing patience.
Well I guess...
It's my own fault.

Augen, Blicke. meine Augen schauen direkt in Deine, Deine Blicke treffen meine

Hände, Finger. meine Hände streifen Deine, Deine Finger fassen meine

Lippen. meine Lippen wollen Deine, Deine berühren meine

Blicke treffen sich, Finger fassen sich, Lippen berühren sich, 
Milliarden von Gefühlen durchfahren mich, wie nichts anderes es könnte,
mein Puls steigt bis ins Anomale,
ich verliebe mich in Dich. 
und ich kann nichts dagegen tun. 

nicht einmal in meiner Vorstellung.



Film- und Liedzitate, Gedanken; getaucht in dickflüssige Romantik, angerührt mit einer fetten Prise Wunschdenken.
ist es zu viel, wenn ich mir wünsche, dass Du jetzt hinter mir stehst und mich so, wie ich da stehe, in Unterwäsche und weißem Top, mit einem absolut gar nicht perfekten Körper, nimmst, liebst und umarmst? 
ich weiß es nicht; ich denke schon. aber meine Freunde sagen nein, sagen das, weil sie mich nehmen, wie ich bin. und mein Wunschdenken sagt auch nein, weil es halt einfach aus Hoffnung besteht und Hoffnung zuletzt stirbt. 

wir lieben Träume und hassen Realität, das sieht nicht nur so aus. 
This is a .44 caliber love letter straight from my heart!

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