hinter mir liegt ein wundervolles Wochenende mit unglaublichen Leuten. sie sind tolerant, süß, ehrlich, lieb, höflich, witzig, fotogen, sie sind perfekt.
ich war glücklich, ich war so verdammt glücklich. das Lachen in meinem Gesicht auf den Bildern ist nicht gestellt, es kommt direkt aus meinem Herz. diese Menschen haben mich glücklich gemacht - mit ihrer Anwesenheit, ihrem Lächeln, der Liebe, die sie mir gaben. diese Liebe. das war so ein schönes Gefühl! geliebt zu werden, so ein bisschen. umarmt zu werden, so fünfzigmal am Tag. ehrlich, ich danke euch von Herzen.
aber Heimfahren ist dann halt so ein Ding. kurz vor Cottbus saß ich weinend in meiner Ecke und mein Gesicht sah ungefähr so aus wie die Fensterscheibe. ich war so traurig, dass es schon wieder vorbei war und ich wieder nach Hause musste. klar: Zuhause warteten mein Hund, mein Bett, mein bester Freund und mein Tofu auf mich, aber trotzdem. denn dann würde wieder alles losgehen: die Schule, der Stress, die Probleme, die ewigen Stunden des Nachdenkens und Depressivseins.
ich glaube, dieses Gefühl kennt jeder.
dieses Wochenende hat mich allerdings sehr zum Umdenken angeregt. Stichwort Zeitmanagement. und generell so.
ich denke sogar ernsthaft darüber nach, anzufangen, mich zu akzeptieren. nein, das stimmt so nicht: das tu ich schon länger, aber das ist garnicht so einfach.
da ist so ein Teil in mir, der das echt will, der mich echt ändern will. der andere aber sagt: "Schwachsinn. du bist scheiße und das weißt du." so, und jetzt?
mal wieder sehnen, sehnen nach der Hand zum Festhalten. damit man das alles irgendwie macht und wegsteckt, denn auch das ist nicht einfach.
sehnen nach so vielem, abends, Jimmy Eat World und Casper - hörend, mit Tränen im Gesicht, im Bett am Fenster sitzend, mit einem Stapel Bücher und einer Kanne Tee. mach ich alles richtig? mach ich alles falsch? Weinen ist irgendwie meine Spitzendisziplin, das kann ich echt gut.


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