Das perfekte Wetter, um aufzuwachen. Das Fenster rechts von meinem Bett ist offen, die Vögel zwitschern, kühle Luft zieht herein und die Sonne scheint. Der Himmel ist so unglaublich blau...
Und mich überkommt die Erinnerung. Ein Schmerz, der mir ohne Umwege mit voller Wucht direkt ins Herz zu fahren scheint.
Es war erst gestern. Unser Freitagabend. Zwischen Pro7 und Schlaf immer mal wieder wach. Du lagst neben mir. Den ganzen Tag schon beschäftigte mich die Frage, wohin ich in 2 Jahren gehen soll. Wie groß die Entfernung zwischen uns beiden ist, die ich ertragen kann. Wie groß die Entfernung zwischen mir und diesem Ort ist, die ich brauche. Wie ich meine Liebe und meine Zukunftswünsche miteinander vereinbaren kann, ohne, dass eins von beidem auf der Strecke bleibt.
Die Vergänglichkeit des Momentes wurde mir bewusst, genau wie die Tatsache, dass besagter Kompromiss unmöglich ist, wahrscheinlich.
In einem Moment verändert sich alles, du weißt, ich kann nicht ohne dich. Noch nicht. Niemals nicht? Ich habe keine Ahnung. Ich bin bereit, den für mein Herz erträglichsten Kompromiss einzugehen, obwohl ich mich kenne. Ich habe eine Schwäche für Neues und Altbewährtes, nicht aber für Planung. Ich weiß nicht, wie es funktionieren soll.
SONNTAG
Lästig, diese ständige Zukunftsangst. Die Angst davor, dich zu verlieren - das Wissen, dich irgendwann zu verlieren. Und die Angst vor der Zeit, die dann folgt.
Du hast es gesagt: du gehst hier nicht weg, niemals. Zuhause, hast du gesagt. Das unterscheidet uns - für dich ist das hier Zuhause. Für mich bist du Zuhause; alles andere klärt sich schon irgendwie. Aber das hier ist nicht mein Zuhause. Das hier ist nur eine Station. Für mich stand immer fest, dass ich hier nicht bleiben werde. Nicht kann. Nicht will.
Ich weiß, dass es keinen Kompromiss gibt. Entweder gibt es ein wir, oder es gibt es nicht.
Ich wünschte, ich könnte einfach gehen. Einfach die Dinge klar machen, meine Sachen packen. Weggehen. Ankommen. Ohne Trauer. Ich wünschte, ich könnte dich ab diesem Moment, der kommen wird, einfach vergessen. Die Liebe fortpusten und unsere gemeinsame Zeit nicht wegschmeißen, aber sie ohne Wehmut betrachten, mich daran erinnern. Dich als abgeschlossenes, schönes Kapitel sanft einpacken, in eine kleine Schachtel, und dich immer wieder hervorholen, wenn es mir schlecht geht, um mich an den Erinnerungen wieder ins Leben hochzuziehen. So, wie du es jetzt mit mir machst, wenn es mir schlecht geht. Ich wünschte, es würde mir dann einfach nichts mehr ausmachen, würdest du mich vergessen und nicht mehr lieben. Ganz einfach, ganz ohne Schmerz. Ohne meinen Schmerz und ohne deinen. Ohne den Kloß in meinem Hals, den Schmerz in meinem Herz und Kopf, ohne die Tränen in meinen Augen und meinem Gesicht, ohne dieses taube, sinnlose Gefühl.
Ich weiß - es ist meine Schuld.
SONNTAG
Lästig, diese ständige Zukunftsangst. Die Angst davor, dich zu verlieren - das Wissen, dich irgendwann zu verlieren. Und die Angst vor der Zeit, die dann folgt.
Du hast es gesagt: du gehst hier nicht weg, niemals. Zuhause, hast du gesagt. Das unterscheidet uns - für dich ist das hier Zuhause. Für mich bist du Zuhause; alles andere klärt sich schon irgendwie. Aber das hier ist nicht mein Zuhause. Das hier ist nur eine Station. Für mich stand immer fest, dass ich hier nicht bleiben werde. Nicht kann. Nicht will.
Ich weiß, dass es keinen Kompromiss gibt. Entweder gibt es ein wir, oder es gibt es nicht.
Ich wünschte, ich könnte einfach gehen. Einfach die Dinge klar machen, meine Sachen packen. Weggehen. Ankommen. Ohne Trauer. Ich wünschte, ich könnte dich ab diesem Moment, der kommen wird, einfach vergessen. Die Liebe fortpusten und unsere gemeinsame Zeit nicht wegschmeißen, aber sie ohne Wehmut betrachten, mich daran erinnern. Dich als abgeschlossenes, schönes Kapitel sanft einpacken, in eine kleine Schachtel, und dich immer wieder hervorholen, wenn es mir schlecht geht, um mich an den Erinnerungen wieder ins Leben hochzuziehen. So, wie du es jetzt mit mir machst, wenn es mir schlecht geht. Ich wünschte, es würde mir dann einfach nichts mehr ausmachen, würdest du mich vergessen und nicht mehr lieben. Ganz einfach, ganz ohne Schmerz. Ohne meinen Schmerz und ohne deinen. Ohne den Kloß in meinem Hals, den Schmerz in meinem Herz und Kopf, ohne die Tränen in meinen Augen und meinem Gesicht, ohne dieses taube, sinnlose Gefühl.
Ich weiß - es ist meine Schuld.
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