so eine Scheiße, das alles.
im Bett liegen. die Geister meiner Vergangenheit und ich selbst jagen mich, erinnern mich an die ganzen Geschehnisse, an Fehltritte, an verlorene Kämpfe. in diesem Zustand versuchen, zu schlafen entpuppt sich als mission impossible.
bss - bss!
SMS. grm. will ich das jetzt lesen?
vielleicht hat er ja zurückgeschrieben. er, dem ich anscheinend wehtu. er, der mir auch wehtut, irgendwie. er, der meine Laune grade beeinflusst. negativ.
nein. eine für mich eher bedeutungslose Person ist der Verfasser dieser einfallslosen und sinnlosen Nachricht, verdammt.
und doch schaffe ich es, in einen unruhigen und kurzen Schlaf von viereinhalb Stunden zu fallen.
8:30, ich wache auf. kein Wecker, keine lauten Kinder, keine lauten Nachbarn, nichts. mir ist heiß und ich fühle mich ab der ersten wachen Sekunde unwohl. ich hab noch nicht in den Spiegel gesehen und weiß, ich sehe ziemlich scheiße aus.
das wird ein beschissener Tag.
auf gezuckerte, in Liebe getauchte Worte folgen verbitterte Worte, die mich sehr treffen. weil es nicht zum ersten Mal passiert, sondern in der "und täglich grüßt das Murmeltier" - Manier, ICH HASSE ES.
lass los, habe ich gesagt.
du musst loslassen. das tut nicht so lang weh, wie dann, wenn du daran festhältst, glaub mir.
verbitterte Worte jedenfalls. sie produzieren meine schlechte Laune, dieses suicide season - Gefühl. ich will nicht mehr. bäh.
auf der Wiese liegen und die Worte Murakamis wie ein Schwamm aufsaugen. manche Sätze wiederholt lesen; das Buch weglegen und darüber nachdenken.
wie wäre es, wenn mein Leben nur eine Geschichte wäre? wenn jede Bewegung, jede Tat vorgeschrieben wäre; würde jemand das Buch über mein Leben lesen? das wäre doch deprimierend; allerdings stehen die Leute heutzutage auf sowas.
die Sonne scheint mir aufs Gesicht und scheint es zu verbrutzeln. aus den Kopfhörern in meinen Kopf wandert "I want you" von Kings of Leon, wäre dieses ganze scheißblöde Drumherum nicht, wäre alles so schön.
just say I want you, just exactly like I used to
'cause baby this is only bringing me down.
I want you, sagter. er weiß, was er will. er singt es geschmeidig dahin und alles ist gut.
was will ich eigentlich?
ich sollte diesen ganzen Kram mal überdenken;
- doch das hab ich schon so oft gemacht. und wozu hat es geführt? genau. keinerlei Veränderungen.
meine aktuellen Gedanken:
von wem kann ich morgen Mathe abschreiben?
wieso seh ich eigentlich so extrem mies aus heute?
scheiße, ist das warm.
muss noch bei meiner Versicherung anrufen.
Naokos Lächeln.
ich schleiche mich elegant an meinen Problemen vorbei, um mich nicht ernsthaft damit befassen zu müssen.
du tust irgendwie allen weh, sagt sie.
ich weiß, sage ich. mach ich ja eher nicht mit Absicht.
vielleicht Unterbewusstsein oder sowas. keine Ahnung.
wieso?
schau mich an, verdammt. red mit mir. und, merkst du das? ich bin den Schmerz nicht wert, ich bin überhaupt garnichts wert. du bist auch nicht die erste Person, der es so ergeht, warum auch immer. also lass es einfach und konzentrier dich doch bitte auf die schönen Dinge des Lebens.
es nagt auch an mir.
warum schon wieder? mich kann man nicht lieben, so schön das auch wäre. das ist Einbildung, was anderes kann es nicht sein.
warum tun wir uns gegenseitig weh, warum tu ich dir weh, obwohl ich dich wirklich mehr als gern habe, warum?
ich komm mit mir selbst nicht klar.
du tust irgendwie allen weh, sagt sie.
ich weiß, sage ich. mach ich ja eher nicht mit Absicht.
vielleicht Unterbewusstsein oder sowas. keine Ahnung.
wieso?
schau mich an, verdammt. red mit mir. und, merkst du das? ich bin den Schmerz nicht wert, ich bin überhaupt garnichts wert. du bist auch nicht die erste Person, der es so ergeht, warum auch immer. also lass es einfach und konzentrier dich doch bitte auf die schönen Dinge des Lebens.
es nagt auch an mir.
warum schon wieder? mich kann man nicht lieben, so schön das auch wäre. das ist Einbildung, was anderes kann es nicht sein.
warum tun wir uns gegenseitig weh, warum tu ich dir weh, obwohl ich dich wirklich mehr als gern habe, warum?
ich komm mit mir selbst nicht klar.
ich will eigentlich nur ein geregeltes Leben, aber das krieg ich einfach nicht auf die Reihe.
Ein geregeltes Leben wäre langweilig!
AntwortenLöschenDas Leben ist schön.
Ich hab keine Ahnung was in dir vorgeht. Kann dir auch nicht helfen, würde es gerne.
Deine Gefühle sind stark und tief und trotzdem fühlst du dich leer.
Der Schmerz geht irgendwann winkend an dir vorbei und lächelt dir zu, weil er eine schöne Zeit mit dir hatte.
Und es ist verdammt deine Sache, wenn du dich galant um deine Probleme drumrum schlängelst. Die Probleme gehen mit dem Schmerz Hand in Hand. Weil die auch irgendwann weg sein werden. Die sind nichts dauerhaftes, die sind flüchtig.
Die sind auch nur solange da, wie du sie als Probleme betrachtest. Man kann sie auch von einer anderen Seite betrachten, die haben auch eine schöne seite. Nur liegt die im dunklen dunklen Schatten.
Blaaaaabliblubb ich schreib schonwieder nur mist und spam deinen schönen Blog voll.
Hab ich gern gemacht, hab dich dicke lieb.
lass mich kurz
AntwortenLöschenerklären, was ich mit geregelt meinte
ich hatte erst geschrieben "geregeltes leben ohne geldsorgen, ständiges kranksein, mit ein bisschen intelligenz in meinem kopf und einer starken person an meiner seite (...)" aber das umfasste einfach nicht das, was ich meinte. geregelt im klassischen sinne war natürlich nicht gemeint, das will ich nicht.
ich gebe zu, als ich den ersten post nach dem abonnieren gelesen hab, dachte ich: überzogener pessimismus einer dreizehnjährigen unter den, zum ausdruck von intellekt, ab und an fremdwörter gemischt sind.
AntwortenLöschenaber ich hab weitergelesen und kunde eyyy(!), da sind stellen dabei, die sind der hammer. wie du schreibst ist großartig.
[und noch was:ich kenne dich zwar nicht, seh dich nur ab und an... aber du hast ein völlig verdrehtes bild von dir selbst.]