Donnerstag, 22. März 2012

again, again, again..

und deine worte, sie
zerstören alles. mit einem mal; es sind nur worte! doch sie machen alles kaputt. alles

wir rennen: meine tränen und ich; um die wette. ich durch diesen viel zu dunklen wald irgendwo im nirgendwo und die tränen meine wangen hinab. scheinen trainiert zu haben,
rennen schnell und vermehren sich zu sehr, ich laufe, so schnell ich kann, doch 
deine worte verfolgen mich. heften sich an meine fersen und lassen nicht los, nein
immer wieder stolpern sie unsanft in meine gedanken und breiten sich dort aus. sie werden lauter, größer, unendlicher

es ist nicht so, dass ich es nicht gewusst habe. 
doch der mensch verdrängt recht gern dinge, die ihm nicht gefallen. ich auch.
ich habe mich immer wieder an dieses stückchen hoffnung geklammert, 
an das licht am ende des tunnels geglaubt, hab geglaubt, es zu sehen, doch
es war kein licht, kein ende.
es war eine wand.

und nun? ich falle. ich falle in ein gefühlsloch, es fühlt sich endlos an. ist es aber nicht.
irgendwann kommt er: der boden.
der boden der realität und dann
klatsche ich unsanft auf. wache auf.
erkenne, dass es ja irgendwie weitergehen muss - ohne dich
schon allein diese worte zu schreiben, tut weh und ich weiß nicht, was ich ohne dich anfangen soll.

doch, nein
so geht es nicht. man kann sein leben nicht an einer person festmachen, 
nein, das
hat mir nicht meine mama gesagt und auch nicht mein papa. das ist eine erkenntnis, die jeder irgendwann trifft, spätestens dann, wenn man den (gefühlt) endlosen schmerz zum ersten mal überwunden hat. doch so sind menschen: sie wissen es besser, machen es aber nicht besser. also
ertrinke ich nun in meinen eigenen tränen und denke an dich, an
deine augen, deine stimme, deine art, alles. ich gehe alle unsere konversationen durch und immer wieder packt mich dieser hoffnungsschimmer.. will mir weismachen, dass es etwas werden kann.
und ich idiotin glaube daran. ein bisschen, vielleicht zwei minuten, dann
zwickt mich die realität und schreit mir ins gesicht:
"gib es auf!"
hin und hergerissen, keine ahnung, was ich glauben soll. so lange schon hänge ich an dir und es bringt mir ja doch nichts!
aber gegen gefühle kann man wenig ausrichten

verdammt, mein kissen ist durchnässt. und DU bist schuld!

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