Samstag, 16. Februar 2013

elsker - ønsker

ich weiß nicht, was du willst, kenne deine Gründe, Ziele, deine Intention nicht, aber
du fühlst dich gut an...
wenn du mich festhältst und küsst, deine Augen geschlossen;
deine Lippen so verdammt weich und deine Haut so weiß... bitte - mach deine Augen nicht auf, dieser Anblick ist perfekt und das Gefühl dazu wunderbar


und nachts,
wenn du im Bett liegst,
denkst du daran,
denkst an sie;
daran, wie schön ihr Lachen war;
an ihren Blick, wie sie dich angesehen hat;
wie gut sie geduftet hat,
wie süß ihre Lippen geschmeckt haben,
wie warm sie war...
Gänsehaut macht sich auf deinem Körper breit, 
obwohl dein Herz warm wird;
ein Gefühl schwappt wie eine Welle durch deinen ganzen Körper, eins,
dass du selten gespürt hast, so eins, 
wie das, das dann kommt, 
wenn die Musik nicht besser sein könnte, oder wenn
du etwas zum ersten Mal machst; 
wenn du dir zu hundert Prozent sicher bist, dass du gerade das Richtige tust...
ein unbeschreibliches Gefühl, dass sich anfühlt, als könnte es dich jederzeit auffangen, egal, wann, wo und wie tief du fällst...

und eben dann, wenn du im Bett liegst, abends, 
ihre Lippen noch auf deinen schmecken kannst, 
denkst du daran, was sie jetzt wohl tut;
stellst dir vor, wie sie auf ihrem Bett liegt und nachdenkt,
über dich, nur dich, nichts anderes;
stellst dir vor, wie du ihr einziger Gedanke bist,
wie sie Gänsehaut bekommt, wenn sie daran denkt,
wie deine Berührung ein unglaubliches Gefühl bei ihr ausgelöst hat;
malst dir aus, wie sie sich vorstellt, du wärst bei ihr;
wie sie sich vorstellt, du würdest noch einmal ihr Gesicht in ihre Hände nehmen und sie küssen;
malst dir aus, wie ihr Herz bei diesem Gedanken schneller schlägt, 
wie es ihr nahezu aus der Brust zu springen droht...
stellst dir vor, wie sie sich fragt, was du jetzt wohl tust,
ob du an sie denkst, ob du sie vermisst;
hoffst, dass sie fühlt, was du fühlst...


ich weiß, was du willst. und ich werde dafür sorgen, dass du neben dem noch etwas anderes willst; dass du das mehr willst als alles andere. ich werde dafür sorgen, dass es dich schier wahnsinnig macht und du dir die Zähne daran ausbeißt. dass es dich packt und nicht mehr loslässt.

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"louder than sirens, louder than bells, sweeter than heaven and hotter than hell"
- Florence + the Machine's Drumming Song 

Freitag, 15. Februar 2013

M*

ich: gefühlsfickende Schlampe.
sie: freakige Blondine. 
aber geil und süß sind wir beide schon irgendwie.

die Geschichte einer noch nie dagewesenen Liebe - M & D

"all this started with a pack of handkerchiefs..."

ich sage hin und wieder: wäre ich blond, wäre mein Leben schön. 
sie ist blond. blauäugig. hübsch. witzig. sarkastisch. Herr - der - Ringe - geil. sie ist was echt Besonderes und ich liebe sie. sie mich auch. und das, obwohl wir so unterschiedlich sind, in manchen Dingen. aber in vielen sind wir einfach auf einer Wellenlänge...

sie wohnt so verdammt weit weg, aber das macht erstmal nichts. denn unsere Beziehung besteht nahezu nur aus SMS, Telefonieren und Facebook - Nachrichten. was okay ist. denn sie läuft so echt gut. 
manchmal haben wir monatelang keinen Kontakt, aber auch das ist kein Problem... denn wenn eine die andere braucht (ich meistens sie ;), ist die andere immer da. 
tiefphilosophische Dialoge... durchzogen von sinnlosem Gebrabbel und Gelächter. 
sie ist intelligent. und charmant. und schön, aber das erwähnte ich bereits. sie bloggt auch, grandios, wie ich finde. 
sie sagt mir immer wieder, dass ich hübsch, sexy, lustig, intelligent und einfach super bin. dass meine nächste Beziehung bald kommt und bestimmt gaaaanz lang hält. dass ich das Abitur bestehe. dass mich einfach jeder lieben muss und dass die, die's nicht tun, einfach einen an der Waffel haben. warum? nicht, weil das alles so ist - weil sie mich liebt. sie baut mich immer auf und ich bin einfach unglaublich glücklich, dass ich sie kenne. dass sie mich immer wieder aushält, obwohl ich echt anstrengend bin. dass wir unsere Menschenphobie teilen und unseren Hass auf Kinder, Lärm und Mathe. ich könnte ihr stundenlang zuhören bei ihrem verwirrten Gerede. könnte stundenlang mit ihr reden. aber sie mal wieder richtig innig zu umarmen und zu küssen wär auch echt spitze...

als ich ihr allerdings gesagt habe, dass ich nur den ersten Herr der Ringe - Teil gesehen hab und dabei eingeschlafen bin, hat sie mich durchs Telefon angebrüllt und verbal verkloppt. 

meine Lieblingsblondinenfreakatheistin... ich liebe dich!

Dienstag, 5. Februar 2013

elsker (lieben)




laufen
ohne absehbares Ende;
der Boden unter meinen Füßen ist matschig, ein bisschen. die Luft ist klar und duftet nach Regen. wunderbar.
der Wind in den Bäumen hört sich an wie das Meer; beruhigendes Rauschen, wenn die kahlen Äste hin- und herwehen...
Klarheit, für einen Moment, 
Ruhe, für einen Moment.
in meinem Kopf ist nichts - kein Gedanke an heute, gestern oder morgen, 
daran, was mal war oder daran, was noch kommen könnte.
nichts. endlich.

liegen
mit dem Wunsch, dass der Schlaf lang genug anhält;
mit offenem Fenster, um das Rauschen zu hören,
den Wind noch zu spüren und den Regen auch...
im Dunkeln, wenn nur noch der Mond scheint und es endlich still ist.

in meinem Kopf:
der Gedanke an die Melodie, die du gesummt hast, als du mich im Arm gehalten hast. jeder Gedanke in diesem Moment hat etwas mit dir zu tun;
wenn ich das Rauschen höre, den Wind spüre, den Regen riechen kann, denke ich daran, dass du mich verstanden hast. gewusst hast, wie sich das Gefühl anfühlt.
du hast gewusst, dass ich nicht automatisch depressiv bin, weil ich gerne allein bin, Halbunkel und Regenwetter mag. du hast gewusst, wie es sich anfühlt, alles für einen Moment hinter sich zu lassen.
dass es befreiend ist. 

und ich erinnere mich daran, wie es war, wenn du mir in die Augen geschaut hast und gesagt hast, 'du brauchst keine Angst haben, erst recht nicht, wenn ich bei dir bin'; ich erinnere mich daran, als wäre es keine Sekunde her. erinnere mich an das Gefühl, das mich durchfuhr, jedes Mal, wenn ich dich sah, du mich ansahst - oder berührt hast. ich weiß es noch genau.
bei dir hab ich genau gewusst, dass ich am richtigen Ort zum richtigen Zeitpunkt bin, dass es keine Zweifel gibt. weil du stark warst, obwohl du wusstest, wie gemein und hart das Leben und die Menschen sein können. weil du mir klar gemacht hast, dass ich dir vertrauen kann - immer. du hast gesagt, du lässt mich nie mehr allein, außer, ich möchte das so. du hast mir nicht weh getan, zu keinem Zeitpunkt. 
du hast zugehört. selten geredet. das hat mich entspannt. du hast dir genau überlegt, was du sagst, immer. das hab ich bewundert. und geliebt.

und immer, wenn ich das Rauschen höre, den Wind spüre, den Regen riechen kann, denke ich an dich. an deine bärenartige Art, die Ruhe, die du ausgestrahlt hast. die Sicherheit, die du mir gegeben hast. ich denke an jedes Detail - deine großen Hände, die meine festgehalten haben, wenn wir irgendwo waren; die mich gestreichelt und gehalten haben. deinen Duft, wegen dem ich so oft meine Nase in deine Pullover gesteckt habe, wenn du nicht da warst. deine Narben. deine Stimme - tief, beruhigend. die Art, wie du fremden Menschen gegenübergetreten bist, oder Menschen, die weder so tolerant, noch so nachdenklich oder verschlossen waren wie du. 

so oft denke ich an dich. Gänsehaut auf meinem ganzen Körper, wenn ich dich noch spüren kann - im Wind, Regen, im Rauschen der Bäume und des Meeres, sogar in der Dunkelheit. wenn ich daran denke, dass du dein Versprechen, mich niemals allein zu lassen, gehalten hast.