Montag, 27. Februar 2012

mind vomit & co

musik in meinem kopf, laut, so laut, 
texte vom leiden und lieben und das ist ja irgendwie alles eins gerade. nur und nur wegen dir und du
weißt es nicht. vermute ich. keine ahnung



es tut weh, so weh
als würde man sich die haut am fingernagel abziehen und es andauernd brennen und ständig bluten.
es fühlt sich endlos an, man weiß genau: es ist eigentlich garnicht so schlimm und vor allem nicht endlos,
aber grade eben tut es weh und man kann nicht anders, als sich da jetzt reinsteigern, das ist es grade irgendwie wert, man will sich selbst im mitleid ertränken,
auch, wenn sich damit nichts ändert. es ist einfach ein undefinierbares gefühl und es ist scheiße

ich weiß nicht, 
wilde gedankenkotze in meinem schädel, immer wieder neu durchgerührt, wie mit einem großen kochlöffel aus den knochen meiner einst geliebten, von denen ich dachte, ich würde sie nie verlassen und sie nie mich;
ihre knochen bilden den besagten kochlöffel und bringen mich mit ihrem rumgerühre in meinem kopf um den verstand. insofern überhaupt noch welcher vorhanden ist, denn eigentlich hast du mir ebendiesen schon genommen mit deinem ab und zu seltsamen verhalten
doch wenn wir uns sehen, ist alles gut und wir unterhalten uns und begrüßen uns und lächeln uns an. scheint so, als wäre nichts falsch. alles wunderbar.
ich steiger mich rein. oder was meinst du? 
ich weiß, es ist dir egal
und die kotze verwandelt sich in tausend kleine käfer, die teilweise zu vögeln werden und durch meinen kopf irren, als flögen sie im dunkeln, 
finstere, graue wolken überall in meinem kopf, wie ein trüber novembersonntag, trostlos irgendwie, versperren mir und der lebendig gewordenen gedankenkotze die sicht und leiten uns ins verderben oder zumindest in tiefe ungewissheit.

schädeldecke ab, rasierklingen rein, schädeldecke drauf, schütteln. so fühlt es sich an, oder so ähnlich


es tut weh und gleichzeitig gut, dich zu sehen, es ist so abstrakt. 
weil ich zwar weiß, dass du mich magst, aber das gefühl habe, du hast insgeheim keine nerven mehr für mich, keine ahnung. ich weiß es einfach nicht. so fuckin - viele gedanken(kotze) in meinem kaputten kopf, dass es mich schlichtweg wahnsinnig macht. du verfolgst mich bis in meine träume, ich kann nichts dagegen tun. will ich einerseits auch garnicht, aber andererseits
tut es so weh

Sonntag, 26. Februar 2012

traumtänzer_in

es ist eine dunkle Nacht in einer beleuchteten Stadt, so viele Lichter, dass ich sie garnicht zählen kann; sie rauschen viel zu schnell an mir vorbei
mit der richtigen Musik in den Ohren und der richtigen Schulter an meinem Kopf, 
die Bahn klappert und scheppert und hinter meinem Rücken singen betrunkene Zwölfjährige Lieder von Lady Gaga. 
die zu der Schulter gehörenden Hand liegt auf meiner Schulter und ist warm auf meiner Haut, meine Haare haben jegliche Frisur verloren und mein Gesicht sieht aus, als wäre ich hundert Jahre alt. die Lippen von der Schulter geben mir einen Kuss auf meine mega - verwuschelten Haare und ich bemerke, dass in meinen Haaren lauter Blümchen sind. ich bin so unglaublich müde, meine Augen fallen die ganze Zeit zu und ich hab so eine Ahnung, dass ich jeden Moment einschlafe.. in meinem Kopf ist so gut wie nichts mehr, nur mein Lieblingslied in einer Endlosschleife, das Klappern der Bahn und der Besitzer der Schulter, der Lippen und der Hand.
und Gänseblümchen. und Leberblümchen.
ich fühle mich wie ein Möchtegern - Hippie mit meinem Rock und meinem Schlabbershirt und meinen unordentlichen, beblümten Haaren. und diesem unendlich guten Gefühl in mir.



durch die Nacht, Hand in Hand mit jemandem, der mich nach relativ kurzer Zeit in sein Herz geschlossen hat. hoffe ich. 
don't injure me - I was injured so many times before
wir kommen gerade aus einem Club und ich bin ein bisschen müde. wir kleben Aufkleber an Bushaltestellen und Laternen und überall dahin, wo sie hinpassen. wir schreiben mit Edding übertrieben tiefgründige Texte irgendwohin und malen Herzchen und Blümchen und verschiedene Zeichen daneben. und wir reden. manchmal ohne Ende und total viel und manchmal auch garnicht. wir schweigen uns nicht an, es ist angenehm. keine befangene Stille, sondern entspannte Ruhe.
solche Nächte sollten nie enden, tun es aber doch immer wieder und was dann bleibt, sind Erinnerungen. vielleicht noch Fotos oder sowas. 
aber das Gefühl ist nur in dem Moment, man kann es nicht einfrieren. man kann sich nur daran erinnern und spüren, wie einem warm wird ums Herz und sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ausbreitet.
es ist eigentlich schade. aber so ist Leben halt irgendwie. deswegen versuche ich, diesen Augenblick auszukosten und das Gefühl, dass er unendlich ist. 
die Realität vergessen, das ist hin und wieder einfach nötig, um das Leben zu genießen.. 
los, lass uns Luftballons in den Himmel schicken!

Samstag, 18. Februar 2012

seit wann sieht Lebensfreude denn bescheuert aus?

für alle, die lieben und leben
weil Freiheit einfach zu viel wert ist, um sie herzugeben


los, komm
wir ziehen und nackt aus und baden in dem Fluss. es ist vollkommen egal, ob du einen Bauch hast oder Cellulite, wer bestimmt denn überhaupt, was schön ist, und was nicht? irgendwer hat es mal erfunden und jetzt richten sich alle danach, doch im Grunde genommen es ist vollkommen egal. los, komm, zier dich nicht, ich finde dich schön, so wie du bist. 
das Wasser ist kalt, nicht? los, komm, zier dich nicht, tanz. keiner sagt, es sähe bescheuert aus - es sieht hier niemand. und seit wann sieht Lebensfreude denn bitteschön bescheuert aus? na also. 
los, komm
lebe dein Leben! mach aus den vielen Sorgen weniger, du kannst es beeinflussen. geh weg von den Orten, Menschen, die du nicht magst und die dich nicht so nehmen, wie du bist. mach dir nichts aus den Leuten, die sagen, wenn du so lebst - dein Leben genießt -, wird es dir schlecht gehen, finanziell und generell: das ist nicht so. noch nie sind Menschen, die ihren Job und ihr Umfeld hassen, weiter gekommen als die, die ihr Leben lieben und leben - gefühlsmäßig gesehen. ja, die anderen haben womöglich Geld und "Sicherheiten", doch glücklich sind sie nicht. nein, man braucht nicht immer Geld, um glücklich zu sein. komm, geh mit mir, wir laufen über die Wiese und singen unsere Lieblingslieder. wir umarmen uns, so oft wir wollen, du kriegst so viele Küsse, wie du willst! und ich schenke dir alle Blumen, die ich pflücken kann, wenn du willst. 
vergiss die anderen! sie halten dich und mich für komisch und nicht richtig im Kopf - weil wir anders sind! weil wir unser Leben genießen und es uns so gestalten, wie wir wollen; wir kontrollieren unser Leben, nicht unser Leben oder unser Umfeld kontrollieren uns! und das ist das, was uns frei macht und die anderen einsperrt. einsperrt in ihrer Welt voller Vorurteile und Urteile, voller Normen und Regeln.

doch wir leben unser Leben in Freiheit. wenn wir uns nicht darum kümmern, was die anderen sagen und nur auf unsere Herzen und unsere Bäuche - auf uns hören, dann wird es uns gut gehen. dann brauchen wir auch die eingesperrten Menschen nicht. denn sie haben wahrscheinlich noch nie auch nur einen Moment Freiheit gelebt und ihr Leben genossen, so, wie wir das tun.
 tu, wonach dir ist! wenn du wütend bist und schreien willst, dann schrei! wenn du traurig bist und weinen willst, dann weine! wenn du getröstet werden willst, komm her, ich bin für immer an deiner Seite und für dich da. wenn du mich mal nicht willst, dann geh. es ist dein Leben und nur du ganz allein kannst es bestimmen. scheiß auf äußere Einflüsse - es kommt einzig und allein darauf an, wie du damit umgehst. rede dich nicht raus. gib nichts auf die anderen, nimm meine Hand und komm mit mir.



Barfuss auf Nacktschnecken. 
einer dieser Filme, der mich mit einem mulmigen Gefühl zurücklässt; mit dem Gefühl, etwas ändern zu müssen. 
ein wunderschöner Film und ich habe ihn nicht zum letzten Mal gesehen!

Freitag, 17. Februar 2012

sonne im herzen

here in your arms I forget about the world
-
die in my arms, die with a smile as bright as the sun
-
if I had one wish fulfilled
tonight I wanna sing with you 
no matter if we're out of tune 

emil bulls schreiben so verdammt gefühlvolle texte und vertonen sie einfach nur göttlich. 

~

hm und jetzt sitze ich hier und fühle mich verdammt unabhängig von allem und jedem, doch allein schon die tatsache, dass ich aller 0,284 minuten auf mein handy schaue, ob du mir geschrieben hast, zerstört dieses gefühl. ach, lass mich
es ist so ein tag, von dem man manchmal behauptet, man habe ihn vergammelt, obwohl man eigentlich weiß, dass es garnicht so war. man hat ihn nicht vertan, man hat nur einfach mal bewusst nichts gemacht. außer nachgedacht. wobei ich das ja irgendwie jeden tag mache. zu viel
ich will frei sein. unabhänging. frei von bösen, drückenden gedanken und generellem druck. doch wie soll ich frei sein in einer zeit, in der es handys und internet gibt. in der man nach anerkennung sucht und diese nur selten bekommt, wenn man bleibt, wie man ist; in der das selbstbewusstsein vieler menschen von dem like - button und der meinung anderer abhängig ist,
ich bin irgendwie nicht isoliert genug und es färbt auf mich ab, obwohl ich das nicht will, eigentlich
ich möchte so unbeschwert sein, wie einige andere zu sein scheinen - meine vorbilder
unbeschwert, ein bisschen geheimnisvoll, geduldig, ich möchte schön sein, aber mich soll nicht jeder lieben; ich meine das geht ja auch garnicht und naja 

das ist einfach nicht so

tatsächlich bin ich weder sonderlich hübsch, noch geheimnisvoll und erst recht nicht frei oder unbeschwert, mein kopf ist bis anschlag voll mit gedanken. eigentlich.
doch jetzt gerade für diesen moment liege ich bäuchlings auf meinem bett, lese in der neon, höre foster the people und kings of leon - und denke an nichts, was mich in irgendeiner weise belastet. ich fühle mich indie und die sonne scheint mir aufs gesicht,
ich muss lächeln, denn ich denke an jemand ganz bestimmten und mir wird warm ums herz. ich glaube, jetzt bin ich wesentlich genießbarer - weil entspannter - als sonst und jetzt würde mich jeder lieben. ich würde jetzt alles mit einem lächeln und einer endlos scheinenden geduld sowie freundlichkeit tun;
fuck individuality: wenn ich das hab, gehts mir eigentlich auch ganz gut,

jetzt fehlt nur noch eins..
- Du. Du musst nur hier sein und mich in Deine strahlenden augen sehen lassen. schweig mich an, es ist egal, sei einfach nur hier und bring die sonne in mein herz 
nur dass Dus weißt.. wenn Du mir noch näher kommst, werd ich Dich nie wieder loslassen!

Dienstag, 14. Februar 2012

denken

"wie wäre es mit einer Schokolade, die nicht dick macht? einer Liebe, die nicht verletzt? einer Jugend ohne Regeln? einem Schultag ohne das Gefühl, absolut keinen Schimmer von nichts zu haben? mit so viel Geld, dass man alles haben kann? 
wäre es zu schön, um wahr zu sein, oder einfach so perfekt, dass es langweilig würde?"

(ich via facebook. 12. Januar um 22:13)


mal wieder eine etwas veraltete Frage aufgreifen. 
weil wir Menschen uns gern über vergangene Dinge aufregen, darüber nachdenken, darüber schimpfen.
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doch genauso denken wir zu sehr über Dinge nach, die nicht sind. wir überlegen, "was wäre, wenn..", wir denken in die Zukunft. was ja an sich so nicht schlecht ist. 
aber warum denken wir über Dinge nach, die nicht sind, statt uns einfach damit, wie es ist, abzufinden - oder, wenn es uns nicht passt, es einfach zu ändern? wieso verbringen wir so viel Zeit damit, uns Fragen zu stellen, die uns eigentlich keiner beantworten kann? warum denken wir so viel, statt zu leben?
wir überlegen uns eine Tat fünfhundertmal, bevor wir anfangen, sie umzusetzen - oder garnicht. beides Müll.
auf sein Herz hören ist auch leichter gesagt, als getan. manchmal weiß man garnicht, was das Herz will und wie man auf es hören soll. manchmal sagt das Herz nichts. manchmal spielt das Herz verrückt und dann wirds doof. was also tun? 
nun die meistgehasste und dennoch meistverwendete Antwort: das Mittelmaß finden. 
man sollte sich weder reinsteigern, noch einfach garnichts tun. cool oder? damit ist jetzt bestimmt allen geholfen, die sich tagtäglich hunderte von Fragen stellen und keine Antwort bekommen; sich aufgrund der Tatsache, dass sie keine Antwort bekommen, noch mehr Gedanken machen, um auf eine Antwort zu kommen. also eine unendlich Gedankenwüste ohne einen winzigen Ausblick auf Wasser, eintönig, trist, endlos. man ist gefangen in einem Gedankenkreislauf und auch, wenn man versucht, sich abzulenken, kehrt man immer wieder dorthin zurück, bzw. findet keinen Ausweg. 

warten auf eine Reaktion, eine Antwort, irgendwas

Montag, 13. Februar 2012

wanted: you & an answer

mit Papa am Frühstückstisch sitzen. 
Papa: ich mag es, früh aufzustehen und am Fenster zu sitzen und zuzusehen, wie um mich herum langsam alles aufwacht.

nein. ich will nicht der ganzen Welt beim Aufwachen zusehen. eigentlich nur Dir. denn schon die Vorstellung davon ist schön..
wieder von Dir geträumt. es schien so real, unglaublich. alles hat gepasst. 
einfach nur verdammt viel Zeit mit Dir verbringen. stunden- oder nächtelang neben Dir liegen und mit Dir reden. was mit Dir zusammen machen, egal, was. ewig in Deine Augen schauen, ewig Dein Lächeln sehn, ewig Deine Stimme hören.
eine ganze Nacht lang war alles super, schön und ja, doch, es war perfekt - und irgendwann bin ich aufgewacht. so ein Abfuck.
Träumen von Dir ist mit nichts zu vergleichen. während des Traums genieße ich es, genieße den Gedanken, dass es wahr ist. doch nach dem Traum überlege ich, ob es so werden könnte - und ende, dank meiner endlosen Zweifel, bei der Überzeugung, dass das vollkommener Schwachsinn ist. schau mich doch an. 

If I had one wish fulfilled
Tonight I wanna sing with you
No matter if we're out of tune
Tonight we'll end up dancing dancing dancing on the moon
(Emil Bulls - Dancing On The Moon)

ich habe Angst. Angst, es irgendwie zu verbocken. ich schaff das schließlich immer irgendwie. ich will es nicht verbocken. ich will, dass es so wird, wie in meinem Traum; dass wir viel Zeit miteinander verbringen und dass Du mich gern hast. ich will Dich so ein bisschen für mich, neinneinneinneinnein, ich will Dich nicht bedrängen oder Dir Deine Freiheit nehmen, neeeeiiin, ich will nur einfach.. etwas Besonderes für Dich sein. ein bisschen. so wie Du das für mich bist. verstehst Du?
okay, eigentlich hast Du mich ja gern. glaube ich. hab ich so den Eindruck. Du bist nichtmal genervt von mir.. ich sags ja, Du bist toll; und wie gesagt: eigentlich verdiene ich Dich auch garnicht. aber solange keiner danach fragt, interessiert das nicht - und auch, wenn ich Dich nicht verdiene, ändert sich mein Wunsch nicht.
ich weiß auch nicht. ich weiß nicht mal, wie ich mich am Besten verhalten soll. ich mach einfach mal so weiter wie bisher, mal sehen. ist das gut oder nicht? 
ach scheiße. wo krieg ich ne Antwort her?

Samstag, 11. Februar 2012

gegen träume ist man ja doch irgendwie machtlos

einschlafen
träumen und neben dir aufwachen. deine augen sind geschlossen und das ist ein dilemma, weil sie geöffnet so schön sind. als hörtest du mich, öffnest du sie und schaust mich an mit diesen endlos schönen augen. wie lange das so geht, keine ahnung, es scheint irgendwas zwischen drei stunden und endlos zu sein. ist mir nur recht. genau auf diesen augenblick habe ich gewartet. lange. jetzt liegst du da neben mir mit verwuschelten haaren - süüüüüüß - und grinst mich müde an. gänsehaut breitet sich auf meinem körper aus und ein grinsen auf meinem gesicht. ich möchte nie wieder meine augen zu machen; möchte ewig in deine schauen: EWIG. irgendwie fehlen mir total die worte, das ist an sich schon echt mist, weil ich dir eigentlich sehr viel sagen möchte. ich will gerade ansetzen, einen satz zu beginnen, doch dazu kommt es nicht, du nimmst mich in den arm und hältst mich ewig fest. es fühlt sich an wie etwas, auf das man ewig gewartet hat, doch worauf sich das warten auch gelohnt hat. etwas perfektes? ich habe nicht viel ahnung von perfekten dingen, darum kann ich das nicht beurteilen. aber ich weiß genau, dass es perfekt für mich ist. du. ich verdiene dich nicht, aber das ist gerade so egal, denn schließlich hältst du mich fest. niemand hat gefragt, ob ich dich verdiene. oh bitte, lass mich nicht mehr los.

aufwachen
ich lebe zehn minuten in dem glauben, der traum wäre wirklichkeit. ich liege lächelnd im bett und registriere nicht so wirklich, dass mein wecker seit 5 minuten das ganze haus beschallt - warum auch. schließlich hast du mich letzte nacht in deinen armen gehalten und geküsst. oder war es gestern? ich weiß es nicht. aber ich erinnere mich an alle details. glaube ich..  ich merke: es war ein traum. und es wird einer bleiben. denn: ich verdiene dich nicht. I'm losing what I don't deserve. egal! es ist vollkommen egal, ob ich dich verdiene oder nicht: ich will dich! vielleicht eben weil du zu gut für mich bist, vielleicht genau deswegen. doch wen interessiert das denn. 
ich will nicht, dass es ein traum bleibt, ich will, dass das irgendwie real wird. fuck

Montag, 6. Februar 2012

Musik + geliebte Menschen -> ♥

es sind genau diese Momente, die das Leben so verdammt lebenswert machen!

and when you hold me like this
you know my heart skips, skips a beat

Momente, in denen man einen leidenschaftlich geliebten Menschen um sich hat, mit dem man womöglich bis ans Ende der Welt gehen würde. mit dem man so viel gemeinsam hat, dass es fast schon gruselig ist - oder auch gar nicht viel und ihn trotzdem liebt. dieser Mensch, bei dem man das Gefühl hat, dass genau er es ist, mit dem man viel Zeit verbringen und sein Leben teilen möchte. der Mensch, dessen Aufmerksamkeit und Zuwendung einen schmerzen, wenn sie nicht da sind. der Mensch, von dem man gerne schon früh am Morgen angelächelt wird und der der Grund für das eigene Lächeln ist. der Mensch, bei dem man Angst hat, wenn er aufhört, sich für einen zu interessieren und sich anderem / anderen zuwendet, dass er einen loslässt. der Mensch, dem man viel anvertraut und vertraut.
der Mensch, bei dem es am meisten wehtut, wenn er einen ignoriert..

Nossa, nossa
Assim você me mata
Ai se eu te pego
Ai, ai se eu te pego

Momente in denen man Menschen um sich hat, die man liebt oder mag oder die einem halt sympathisch sind. mit denen man lachen kann, aber auch gut reden und rumalbern und tanzen und diskutieren. die einen verstehen und sich mit einem aufregen, wenn es angebracht ist oder einen trösten oder Mut zureden. Menschen, die wirklich jedes Geheimnis für sich behalten. Menschen, die für einen sehr wertvoll geworden sind - Menschen, die man einfach nie nie wieder hergeben will!

And if I go crazy then will you still call me Superman?
If I'm alive and well, will you be there holding my hand?
I'll keep you by my side with my superhuman might -
Kryptonite

Momente mit einer Person, die einen ganz bestimmten Platz in dem eigenen Herz hat; die für einen zur Familie gehört und einfach etwas ganz Besonderes ist. die für einen ein Teil der Familie geworden ist - wie ein Bruder oder eine Schwester. die einem immer wieder Kraft gibt und einen noch mehr zum Lachen bringt als jeder andere. die mehr über einen weiß als viele andere. der man wirklich zu 100% vertraut und für die man immer da ist, weil sie auch für einen da ist. eine Person, die man nie vergessen wird, weil sie ein wichtiger Teil des eigenen Lebens geworden ist und mit der man über zigtausendmilliarden schöne Momente erlebt hat - doch auch viele schlechte Zeiten durchgemacht hat; welche glorreich überstanden wurden. ein Mensch, mit dem man durch eine richtig gute Freundschaft verbunden ist.

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thank you for all those wonderful moments which I have with you nearly every day.
ich hoffe es folgen noch viele weitere aber eigentlich weiß ich das ganz genau.

Donnerstag, 2. Februar 2012

R*


 so viel Sehnsucht wie schon lange nicht mehr. Sehnsucht nach dieser wunderschönen, großen Stadt; Sehnsucht danach, im Dunklen durch den Regen gerade so eine Grünwelle zu erwischen und über die Straße zu huschen. gerade so. zwei Sekunden später, und Du wärst platt gewesen. 100 Autos auf einmal auf dir drauf, na, wie wär das?
ich will da jetzt unbedingt hin.
ich möchte dort wohnen. vielleicht FSJ machen oder studieren. und nebenbei arbeiten. möchte meine eigene kleine Wohnung oder in einer WG wohnen,  ganz egal, hauptsache: in dieser Stadt sein. möchte jede Woche mit dem Fahrrad zum Einkaufen und auf Arbeit und überhaupt überall hin fahren. außer im Winter. ich will mich so verdammt unabhängig fühlen, wenn ich mit meinem iPod voll Independent - Musik durch die Straßen dieser Stadt laufe, in der ich geboren wurde, und mein Kopf voll mit Gedanken ist; wenn ich dann in meinen vollkommen überfüllten Terminkalender schaue und feststelle, dass ich mich nicht verändert habe und schon wieder etwas ewig vor mir her geschoben habe. ich will in meiner Küche stehen und (vegan) kochen, nebenbei auf on3.de Radio hören - wo meine Lieblingsmusik läuft; sodass ich die ganze Zeit bei Borko, Moop Mama, Candelilla, Creme Fresh und vielen weiteren mitsingen kann und gut gelaunt durch die Küche tanze. ich will ganz gechillt auf meinem Balkon sitzen, meinen Laptop auf den Knien, und bei rootsofcompassion bestellen. und natürlich Musik hören. ich will abends in meinem Bett liegen mit einem Bandshirt, Boxershorts und dicken Socken unter meiner Decke, mit gefühlten 100 Teelichten und einer Kanne Tee. mit einem guten Buch und einem Radio, in dem on3 läuft und die ganze Zeit die typische geile on3 - Musik spielt. das Fenster soll weit geöffnet sein, wenn es Sommer ist, und ich will die Stadt hören. ich will in ihr sein, ich will mit ihr sein. ich will ein neues Leben beginnen und allen Scheiß, der passiert ist, nicht vergessen, aber hinter mir lassen.

- ich kann es nicht abwarten! doch wie gesagt macht genau das die Sehnsucht aus (siehe S E H N S U C H T) und ich werde wohl oder übel noch ein paar Jahre warten müssen. aber das ist es mir sowas von wert.
there's nothing I want more