musik in meinem kopf, laut, so laut,
texte vom leiden und lieben und das ist ja irgendwie alles eins gerade. nur und nur wegen dir und du
weißt es nicht. vermute ich. keine ahnung
es tut weh, so weh
als würde man sich die haut am fingernagel abziehen und es andauernd brennen und ständig bluten.
es fühlt sich endlos an, man weiß genau: es ist eigentlich garnicht so schlimm und vor allem nicht endlos,
aber grade eben tut es weh und man kann nicht anders, als sich da jetzt reinsteigern, das ist es grade irgendwie wert, man will sich selbst im mitleid ertränken,
auch, wenn sich damit nichts ändert. es ist einfach ein undefinierbares gefühl und es ist scheiße
ich weiß nicht,
wilde gedankenkotze in meinem schädel, immer wieder neu durchgerührt, wie mit einem großen kochlöffel aus den knochen meiner einst geliebten, von denen ich dachte, ich würde sie nie verlassen und sie nie mich;
ihre knochen bilden den besagten kochlöffel und bringen mich mit ihrem rumgerühre in meinem kopf um den verstand. insofern überhaupt noch welcher vorhanden ist, denn eigentlich hast du mir ebendiesen schon genommen mit deinem ab und zu seltsamen verhalten
doch wenn wir uns sehen, ist alles gut und wir unterhalten uns und begrüßen uns und lächeln uns an. scheint so, als wäre nichts falsch. alles wunderbar.
ich steiger mich rein. oder was meinst du?
ich weiß, es ist dir egal
und die kotze verwandelt sich in tausend kleine käfer, die teilweise zu vögeln werden und durch meinen kopf irren, als flögen sie im dunkeln,
finstere, graue wolken überall in meinem kopf, wie ein trüber novembersonntag, trostlos irgendwie, versperren mir und der lebendig gewordenen gedankenkotze die sicht und leiten uns ins verderben oder zumindest in tiefe ungewissheit.
schädeldecke ab, rasierklingen rein, schädeldecke drauf, schütteln. so fühlt es sich an, oder so ähnlich
es tut weh und gleichzeitig gut, dich zu sehen, es ist so abstrakt.
weil ich zwar weiß, dass du mich magst, aber das gefühl habe, du hast insgeheim keine nerven mehr für mich, keine ahnung. ich weiß es einfach nicht. so fuckin - viele gedanken(kotze) in meinem kaputten kopf, dass es mich schlichtweg wahnsinnig macht. du verfolgst mich bis in meine träume, ich kann nichts dagegen tun. will ich einerseits auch garnicht, aber andererseits
tut es so weh