gegen mich, dich, alles und jeden auf der ganzen Welt,
ich will einfach nur meinen Kopf unter Wasser halten und spüren, wie das kühle Wasser meine Haare schön aussehen lässt und alles um mich rum im wahrsten Sinne verschwimmt, weg von hier, dir, mir, weg von allem, was war und allem, was kommt, weg weg weg. alles vergessen und neu anfangen, ohne dich, mich und den Rest der Welt, wie wäre das?
und du schaust mich an und mein Kopf fühlt sich so unglaublich leer an, als wäre mein Kopf ein Goldfischglas mit Wasser und einem einzigen Fisch drin; einem einzigen Fisch, der sich ganz schrecklich alleine fühlt und unbedingt jemanden brauch, auch, wenn er mit dem anderen nicht reden kann - egal! hauptsache jemand, der einfach nur da ist, damit man nicht allein ist
und meine Augen sind voll mit Tränen, die raus wollen, sie wollen meine glühend roten Wangen hinunterrinnen und salzig schmecken und allen zeigen, wie es mir geht; sie wollen das unbedingt durchziehen, obwohl ich versuche, es geheimzuhalten und keinem zu zeigen, die Tränen wollen das irgendwie anders und ich frage mich, wieso sie das so unbedingt wollen, ich verstehe das nicht.
und dann nimmst du mich in deinen Arm und meine Tränen wollen Krieg: sie multiplizieren, potenzieren sich - werden immer mehr, sie laufen mein Gesicht herunter und das einzige, was ich von mir geben kann, ist Zittern und Schluchzen, aber irgendwie läuft das alles so ohne meine Einwilligung, es passiert einfach und will nicht mehr aufhören, ich habe keine Chance, aber will ich überhaupt eine?
verdammt, was mache ich denn jetzt, das kann ja nicht so weitergehen; aber das scheint mich nicht zu interessieren - ich zittere, schluchze, weine, meine Augen sind rot, meine Finger kalt, ich weine dich irgendwie total nass aber es scheint okay zu sein, ich bin so froh, dass du da bist, bitte geh jetzt bloß nicht weg, bleib hier, okay, danke, es tut mir so Leid, aber bitte geh nicht weg, geh bitte bitte bitte bloß nicht weg
echt toll geschrieben.
AntwortenLöschendu hast's drauf (: