dunkel ist es, windig auch; feuchter, kalter Wind in meinem Gesicht und wahrscheinlich auch in Deinem, Danke übringens für Deinen Schal
Hand in Hand.
ich hab Haare im Gesicht, doch es bringt nichts, sie aus meinem Gesicht zu streichen, denn der Wind bläst sie immer wieder dorthin zurück, Sand hab ich auch im Gesicht. Du schaust mir zu und ich sehe ein kleines Lächeln in Deinen Augen..
Du redest nicht viel, das lässt Dich irgendwie distanziert erscheinen; geheimnisvoll fast. wenn Du redest, dann wählst Du Deine Worte mit Bedacht; was Du von Dir gibst, ist überlegt und klug und sympathisch. wie Du.
der Wind wirbelt Laub und Sand durch die Luft, Bäume rauschen, das Wasser rauscht genauso, Deine Hand ist kalt und sandig auch, ich halte sie ganz fest.
wir laufen und laufen und laufen den endlosen Strand entlang, schon seit Stunden; den Strand entlang, der anscheinend doch nicht endlos ist - wir erreichen eine leere, spärlich beleuchtete Stadt. viele Schaufenster, die beleuchtet sind. auf dem Gehsteig liegt Sand, ein bisschen. wir gehen über eine Brücke, bleiben stehen, sehen auf das Meer hinunter. Du stehst dicht neben mir. ich sehe Deinen Atem, wie er in der kalten Nacht als heller Rauch sichtbar wird. ich höre Dich atmen. ich mag das, wenn ich Dein Atmen höre, dann weiß ich, Du bist bei mir. es beruhigt mich. es ist alles, was ich brauche, um glücklich zu sein. Dich. alles drumherum ist nur Glitzer und die Kirsche obenauf.
wir stehen lange so da und ich überlege, ob ich Dir das sagen soll, Du hältst meine kalten Hände und sie werden langsam wärmer.
Du nimmst meine Hand und schaust mich an. dann gehen wir. - wohin? Du nimmst mich einfach mit. mir ist egal, wohin. ich habe Dich und Deine Hand, solange das so bleibt, ist alles gut..[Gravenhurst: Song Among The Pine // Soundtrack von "Ein Freund von mir"]