Samstag, 29. Oktober 2011

Du!

ich sitz auf der Küchenplatte, meine Füße sind kalt, frühstücke und Du - Du hast Dir den einzigen von Sonne bescheinten Platz in der Küche gesucht, Dich hingelegt und die Augen geschlossen; ich weiß nicht, wie lange ich Dich anschau, anscheinend merkst Du es irgendwann, öffnest Deine Augen - und schon wieder reicht ein einziger wundervollzuckersüßer Blick von Dir aus, um mich total zu begeistern, ich spring von der Platte und knie mich vor Dich, umarm Dich, küss Dich, kraul Dich. ich weiß, Dich nervt das ungemein.

ich liebe Dich so sehr.

ich weiß, Du zeigst es anders, aber Du hast mich auch sehr gern.. hoffe ich.
ich liebe es, abends einzuschlafen, und zu wissen, Du liegst neben mir, und ich kann jederzeit meinen Arm ausstrecken und Dich streicheln. und genauso sehr liebe ich es, morgens aufzuwachen und Dich neben mir schlafen zu sehen, zuzusehen, wie Du aufwachst und extreeem zerknittert aussiehst, zuzusehen, wie Du Deinen Kopf hebst und ihn dann ohne jeglichen Elan zurückplumpsen lässt und Deine Augenlider auf Halbmast hängen. da siehst Du fast noch süßer aus als sowieso schon - wenn das überhaupt geht.
oder wenn Du mal wieder Scheiße gebaut hast, abgehauen bist oder so, und dann Ärger kriegst, und dann richtig geknickt bist und mit hängenden Ohren und hängendem Kopf angeschlichen kommst.. und ganz schuldbewusst zu mir hochschaust.
Du bist mein allerliebstes Fotomodell. ich will so viele Bilder von Dir machen, wie nur möglich, um später mal ganz viele Erinnerungen an Dich zu haben, um mir in 50 Jahren noch anzusehen, wie unglaublich liebenswert Du jetzt bist. doch leider bist Du nicht so der Fan von meiner Kamera. was sehr schade ist, denn Du bist wirklich wunderschön.
ich geh so gern mit Dir raus, ja, Du nervst manchmal extrem, aber egal, denn ich weiß, wenn Du draußen bist, bist Du glücklich und dann bin ich es auch..
ich krieg absolut nicht genug von Dir.



ich weiß nicht mehr, wie es ohne Dich war.
und ich will nicht drüber nachdenken, wie's ohne Dich wär!

Montag, 10. Oktober 2011

wach nicht auf..


>>Du bist so, Du bist so schön!
mir fehlen die Worte..<<

Da liegst Du, siehst ein bisschen aus, wie hingeklatscht, dennoch bist Du unglaublich. ich versuche gedanklich, Dich zu beschreiben, doch es geht nicht. die Worte, die mir in den Sinn kommen, sind zu lasch, sie reichen nicht aus für Dich. für diesen Anblick würde ich so viel geben; mir fallen auf der Stelle 100 Gründe ein, Dich zu lieben und Dir zu vertrauen, Du musst nichts tun, nichts sein, einfach nur daliegen. Du siehst so unschuldig aus, ja, alle sehen unschuldig aus, wenn sie schlafen, ich weiß; aber Du halt irgendwie ein bisschen mehr. Du bist so faszinierend, ich weiß nicht, wie lange ich schon hier liege, beziehungsweise sitze, und Dich einfach nur anschau. Deine geschlossenen und zuckenden Lider, Deine Haarspitzen, Deine Haut, Deine Wimpern, einfach alles. ich spiele mit dem Gedanken, Dich zu berühren, aber ich will Dich nicht wecken.. es soll noch nicht vorbei sein, es ist so schön. 

ich will Dir so gern sagen, was ich denke, doch es geht nicht.. sobald ich Dir in die Augen seh, ist alles weg, alle Worte, die ich eigentlich loswerden wollte, verwischen, und mein Kopf ist leer. ich kann es Dir nicht sagen. wahrscheinlich ist das auch besser so.

>>Doch eigentlich vermeide ich ganz feige, Dich zu wecken; ich hoff, Du hörst mein Schweigen nicht, denn wenn Du gehst, dann leide ich; wie's weiter geht - ich weiß es nicht, das wissen wir wohl beide nicht, entscheide mich für Zuversicht und hoffe, Du bleibst bei mir.. <<

Sonntag, 9. Oktober 2011

it's hard to take risks..



                                                                    
wieso etwas riskieren, wenn ähnliche Versuche des öfteren totale Reinfälle waren? langsam in den Glauben verfallen, man sei naiv, man habe keine Kraft, es sei zwecklos, man sollte es einfach lassen. langsam aufgeben. sich mit etwas abfinden, was man eigentlich nicht gut findet oder womit man nur schwer leben kann. auch die Kraft für riskante Dinge ist irgendwann weg. warum geben Menschen auf? - so oder so macht es einen kaputt, ob man aufgibt oder der Versuch einfach scheitert; darum ist es eigentlich egal, was man tut. mal daran denken, dass es eventuell positiv für einen ausgehen könnte, kann man nicht mehr.. schließlich ist man eingestellt aufs Scheitern. schlechte Erfahrungen können uns alles verbocken, denn sie prägen uns, manche mehr, manche weniger. - ja, sie können auch nützlich sein, man denke an das Kind, das erst seine kleine Hand auf die Herdplatte legen muss, um zu glauben, dass sie heiß ist und man sowas besser nicht macht. schön und gut, dennoch - ich glaube, Menschen halten sich zu sehr an Vergangenem fest.  
"Lebe nicht in der Vergangenheit, komm endlich in der Gegenwart an und schau in die Zukunft..."
sollte die Person, die mir gestern dieses Zitat an den Kopf geklatscht hat, das tatsächlich lesen.. freue ich mich. so. jedenfalls - sich von der Vergangenheit loszusagen ist so schwer. natürlich nicht in jedem Fall, doch oft genug. man erinnert sich an kleine schöne Splitter, auch wenn die meisten groß und schmerzhaft sind; doch lohnt es sich, für die kleinen schönen Erinnerungsbruchstücke alles nocheinmal durchzustehen? es heißt doch, ein Versuch sei keine Folter, aber was ist, wenn es wieder scheitert? dann steht man da und hat absolut nichts gekonnt. 
man könnte meinen, wir lernen aus Fehlern, sprich aus gescheiterten Versuchen, doch tun wir das wirklich in jedem Fall? nein, tun wir nicht! was tun jetzt? versuchen oder nicht? wir wissen es nicht, wir tendieren zum nein, weil wir endlos feige sind..